Neusässer Theaterbrettl e.V.
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Geisterstund beim Müllerwirt

Inhalt:


Der Gastwirt Thomas Müller ist sehr zum Leidwesen seiner Familie dem Kartenspiel verfallen. Obwohl er bisher jedes mal gegen den Brauereibesitzer Max Schmieder verloren hat, lässt er sich immer wieder aufs Watten mit seinem Kontrahenten ein. Er hat schon seinen ganzen Besitz verspielt und hofft noch darauf, dass das Glück auch mal auf seiner Seite stehen wird. Nachdem er auch noch seine Wirtschaft verspielt, bietet er in seiner eh schon ausweglosen Situation dem Schmieder-Bräu einen Handel an:
Wenn sein Sohn, der Müller-Alois, die Brauerstochter heiratet, so bleibt Thomas der Müller-Wirt und kann seine Wirtschaft behalten! Die Schmieder Bärbel ist davon sehr begeistert, denn so leicht kommt sie nie wieder zu einem Mannsbild. Doch der Alois würde lieber den Brauereigaul heiraten und auch die Wirtin hält nichts von den Dummheiten, die ihr Ehemann da verbrochen hat. Zusammen mit Alois` Verlobter Eva überlegen die Müllers, wie diese Hochzeit verhindert werden kann. In ihrer Ratlosigkeit wenden sich die vier an die Kräuter-Resl. Deren ungewöhnliche Idee, den Hausgeist der Gastwirtschaft um Hilfe zu bitte, jagt den Anwesenden zwar eiskalte Schauer über den Rücken, aber was bleibt ihnen schon übrig?
Daher wird um Mitternacht der Geist feierlich beschworen! Und dieser entpuppt sich als typisch bayerischer Wirtshausgeist. Hat er doch ein schönes Leben mit Bier und Geräuchertem im Überfluss, wäre da nicht ein kleiner Haken, der ihn am unbekümmerten Geistern hindert und letztendlich zur Mitarbeit bewegt.

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